Informationen zur COVID-19

1.13 Test (PoC-Antigen-Tests) -/ Quarantäne-/ und Besucherkonzept im Rahmen der SARS-CoV-2 Pandemie

Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, lt. CoronaAVEinrichtungen

In vollstationären Einrichtungen der Pflege, anbieterverantworteten Wohngemeinschaften, besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen einschließlich Kurzzeitwohneinrichtungen der Eingliederungshilfe und Einrichtungen der Sozialhilfe sind zum Schutz der dort lebenden Menschen besondere Schutzmaßnahmen erforderlich, um sie in besonderer Weise vor den Gefahren einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen. Bei der Ausgestaltung der Schutzmaßnahmen kommt neben den Zielen des Infektionsschutzes der Gewährleistung der Teilhaberechte der Patienten bzw. Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtungen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften eine besondere Bedeutung zu. Laut Robert Koch-Institut ist nach gegenwärtigem Kenntnisstand das Risiko einer Übertragung des Coronavirus SARS-CoV-2 durch Personen, die vollständig geimpft wurden, spätestens zum Zeitpunkt ab dem 15. Tag nach Gabe der zweiten Impfdosis deutlich geringer als bei Vorliegen eines negativen Antigen-Schnelltests bei symptomlosen infizierten Personen. Die Situation stellt sich für genesene Personen für einen Zeitraum von sechs Monaten nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vergleichbar dar. Unter Berücksichtigung dieser Erkenntnisse sind die Schutzmaßnahmen für diese Personengruppen zu modifizieren.

Insbesondere wird für geimpfte oder genesene Patienten, die nicht positiv getestet wurden grundsätzlich:

  1. Zimmerquarantänen untersagt,
  2. Besuchsbeschränkungen und Beschränkungen hinsichtlich des Verlassens von Einrichtungen ausgeschlossen,
  3. verpflichtende Testungen nicht zugelassen.
  4. Für vollständig geimpfte Beschäftigte sind die Testungen zu reduzieren.

Begriffsbestimmungen lt. CoronaAVEinrichtungen

Geimpfte Personen im Sinne dieser Allgemeinverfügung sind asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Impfnachweises über eine vollständige Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 sind und seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung mindestens 14 Tage vergangen sind (§ 2 Nummer 2, 3 Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19 - SchAusnahmV).

Genesene Personen im Sinne dieser Allgemeinverfügung sind asymptomatische Personen, die im Besitz eines auf sie ausgestellten Genesenennachweises sind (§ 2 Nummer 4, 5 SchAusnahmV). Der Genesenennachweis ist ein Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in verkörperter oder digitaler Form, bei dem die zugrundeliegende Testung durch eine Labordiagnostik mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) erfolgt ist und mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt.

Allgemeine Hygieneanforderungen lt. CoronaAVEinrichtungen

  1. In den Einrichtungen ist durch Aushänge über die aktuellen Hygienevorgaben zu informieren. Hierzu zählen insbesondere die Hand- und Nieshygiene, die Regelungen zur Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher sowie das Abstandsgebot.
  2. Im Eingangsbereich und verteilt in der gesamten Einrichtung sind ausreichend Möglichkeiten zur Händedesinfektion vorzuhalten. Besucherinnen und Besucher haben sich vor dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.

Maskenpflicht lt. CoronaAVEinrichtungen

  1. Soweit von Besucherinnen und Besuchern gem. § 3 Absatz 1 Satz 2 i. V. m. § 5 Absatz 3 der Coronaschutzverordnung mindestens medizinische Masken zu tragen sind, gelten die Ausnahmen (medizinische Gründe, Passform bei Kindern) nach § 3 Absatz 4 der Coronaschutzverordnung.
  2. Für geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher entfällt die Maskenpflicht.
  3. a) Empfehlung durch AirCare-Intensiv: Da sich weiterhin nicht geimpfte/ genese Personen wie Patienten, Angehörige, weitere Besucher und auch Mitarbeiter in der Wohngemeinschaft befinden, empfehlen wir weiterhin das Tragen einer FFP-2 Maske.
  4. Für Beschäftigte richtet sich die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz bzw. eine Maske zu tragen, ausschließlich nach arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben.
  5. Patienten sollen außerhalb des eigenen Zimmers soweit gesundheitlich möglich eine medizinische Maske im Sinne des § 3 der Coronaschutzverordnung tragen und zu anderen Personen möglichst einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.
  6. Für geimpfte und genesene Patienten entfällt die Maskenpflicht.

1 Testverfahren lt.CoronaTestQuarantäneVO

(1) Die folgenden Regelungen unterscheiden bei den derzeit im Wesentlichen verfügbaren Testverfahren auf das SARS-CoV-2-Virus zwischen molekularbiologischen Tests (im Folgen-den „PCR-Test“) und PoC-Antigen-Tests im Sinne des § 1 Absatz 1 Satz 3 der Coronavirus-Testverordnung (im Folgenden „Coronaschnelltest“) und Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien (im Folgenden „Coronaselbsttests“).

(2) PCR-Tests müssen von fachkundigem oder geschultem Personal vorgenommen und von einem anerkannten Labor ausgewertet werden. Coronaschnelltests im Sinne dieser Verord-nung müssen über eine Zulassung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte verfügen und von fachkundigen oder geschulten Personen angewendet werden. Coronaselbst-tests im Sinne dieser Verordnung sind die in Eigenanwendung genutzten und vom Bundesin-stitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hierfür zugelassenen Tests.

(3) Corona-Tests im Sinne dieser Verordnung können erfolgen

  1. als Bürgertestung nach § 4a der Coronavirus-Testverordnung
  2. als einrichtungsbezogene Testung nach Kapitel 3 dieser Verordnung
  3. als Beschäftigtentestungen nach § 4 dieser Verordnung
  4. als Testungen in Einrichtungen, die der Coronabetreuungsverordnung unterliegen
  5. als eigenverantwortliche Selbsttests.

(4) Auf eigenverantwortliche Selbsttests nach Absatz 3 Nummer 5 sind die Regelungen dieser Verordnung nur hinsichtlich der Folgen eines positiven Testergebnisses (§ 13) anzuwenden. Ein Finanzierungsanspruch für diese Testungen besteht nicht.

(5) Testungen im Rahmen von medizinischen Behandlungen und ähnlichem bleiben zusätzlich ohne Einschränkungen möglich.

(6) Für die Anforderungen an das mit der Durchführung der Testung beauftragte Personal gelten die personellen Mindestanforderungen der Anlage 1.

(7) Positive Testergebnisse von PCR-Tests und Coronaschnelltests sind gemäß § 8 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zu melden. Dies gilt auch für begleitete Selbsttests, die durch Leistungserbringer im Sinne der Coronavirus-Testverordnung erfolgen. Die Meldepflichten gelten auch für private Anbieter.

(8) Bei positivem Testergebnis eines Coronaschnelltests oder eines Coronaselbsttests soll un-verzüglich eine Nachkontrolle durch PCR-Testung erfolgen.

(9) Nach der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) steht eine nachgewiesene Immunisierung durch Impfung oder Genesung dem Nachweis eines negativen Testergebnisses durch Coronaschnelltest nach dem dritten Kapitel gleich und lässt die entsprechende Testverpflichtung entfallen.

Besuche lt. CoronaAVEinrichtungen

  1. Jeder Patient hat das Recht, täglich zeitlich unbeschränkt Besuch zu erhalten. Hinsichtlich der Zahl der möglichen Besucher gelten die jeweils abhängig von der 7-Tage-Inzidenz im jeweiligen Kreis beziehungsweise der jeweiligen kreisfreien Stadt geltenden Regelungen für private Zusammenkünfte der §§ 28b, 28c IfSG i.V.m. § 4 SchutzAusnahmV mit der Maßgabe, dass der gleichzeitige Besuch von mindestens zwei nicht geimpften oder nicht genesenen Besucherinnen und Besuchern zulässig ist. Soweit §§ 28b, 28c IfSG i.V.m. § 4 SchutzAusnahmV keine Anwendung finden, ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher nicht beschränkt.
  2. Besucherinnen und Besucher dürfen die Einrichtung nur betreten, wenn eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorliegt.
  3. Über Ausnahmen für Personen, bei denen ein Coronaschnelltest aus medizinischen oder sozial-ethischen Gründen nicht durchgeführt werden kann, entscheidet die Einrichtungsleitung. Kinder bis zum Schuleintritt sind von dem Testerfordernis ausgenommen.
  4. Zur Umsetzung der Testanforderung für Besucherinnen und Besucher ist ihnen am Ort der Einrichtung ein Coronaschnelltest oder Selbsttest anzubieten. Kann die Einrichtung eine Testmöglichkeit auch unter Nutzung von Coronaselbsttests in der Einrichtung nicht ständig anbieten, so muss werktäglich mindestens ein Termin angeboten werden. Dabei sind in der Regel bedarfsgerecht mindestens drei Termine montag- bis freitagnachmittags in einem Zeitkorridor von 16 bis 19 Uhr und ein Termin am Wochenende anzubieten. Die Termine müssen mindestens die Dauer von zwei Stunden haben und sind sowohl durch Aushang an zentraler Stelle der Einrichtung als auch im Internet deutlich bekannt zu machen.
  5. Für geimpfte und genesene Besucherinnen und Besucher entfällt die Testpflicht.
  6. Empfehlung durch AirCare-Intensiv: Da sich weiterhin nicht geimpfte/ genese Personen wie Patienten, Angehörige und auch Mitarbeiter in der Wohngemeinschaft befinden empfehlen wir weiterhin die Durchführung von PoC- Antigen- Schnelltests.
  7. Für Besuche von Seelsorgerinnen und Seelsorgern, Betreuerinnen und Betreuern, Betreuungsrichterinnen und Betreuungsrichtern, Ärztinnen und Ärzten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Krankentransportdiensten, Dienstleistenden zur medizinisch-pflegerischen oder palliativen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung sowie Personen, die innerhalb der Einrichtung Teilhabeangebote durchführen, gelten die Regelungen für Besucherinnen und Besucher entsprechend. Schnelltestungen müssen ihnen auch abweichend von den für Besucherinnen und Besucher vorgegebenen möglichen festen Zeitkorridoren in den üblichen Tätigkeitszeiten angeboten werden.
  8. Besucherinnen und Besucher haben zu allen anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; dies gilt nicht gegenüber besuchten Personen, die über einen vollständigen Corona-Impfschutz verfügen oder gegenüber den besuchten Personen, die mindestens eine medizinische Maske tragen.
  9. Bei Besuchen sind die erforderlichen Daten zur Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit nach § 4 a Absatz 1 Satz 1 der Coronaschutzverordnung einschließlich des Namens der besuchten Person zu erheben.

Besucher: Terminvereinbarungen und Ablauf für die Testungen, geltend bei das Gezeitenland mobil

Um einen reibungslosen Ablauf, hinsichtlich der Testungen durchführen zu können ist der folgende der Ablauf notwendig:

  • Montags in der Zeit von 09:00-16:00 Uhr melden Sie sich telefonisch bei Ihrem jeweiligen Ansprechpartner und erfragen dort die jeweiligen Testtage (von Montag- Samstag, außer an Sonn- und Feiertagen) und die Uhrzeiten für die Woche.
  • Zu Ihrem Termin erscheinen Sie bitte pünktlich. Das ist Wichtig für uns, damit wir keine Überschneidungen mit anderen Besuchern haben. Der Test dauert inklusive Vorbereitung + Testung + Warten auf das Ergebnis rund 20 Minuten.
  • Sollte der Test negativ ausfallen können Sie sich auf dem direkten Wege unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen in das Patientenzimmer Ihres Angehörigen begeben.
  • Vor dem Test ist weiterhin das Kurzscreening/ die Kontaktliste korrekt auszufüllen.
  • Sollte der Test positiv ausfallen, so muss die Wohngemeinschaft/ das Gebäude umgehend verlassen werden. Der/ Die Testende ist verpflichtet eine Meldung an die verantwortliche Pflegefachkraft abzugeben. Diese übermittelt das Testergebnis dann an das zuständige Gesundheitsamt Ihres Wohnortes.

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Karina Katzmarski

Telefon: 0176 - 21478238

Ablauf am Tag des Besuches, geltend bei das Gezeitenland mobil

Jeder Besucher muss sich seinen eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen und diesen bereits vor Betreten der Wohngemeinschaft tragen.

Das Betreten der Wohngemeinschaft für nicht geimpfte ist ausschließlich mit mindestens einem Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Wir empfehlen weiterhin das Tragen einer FFP-2 Maske. Für geimpfte und genese Personen empfehlen wir ebenfalls das Tragen von mindestens einem Mund-Nasen-Schutz, bestenfalls einer FFP-2 Maske.

Die Besucher melden sich telefonisch oder per Klingel in der Wohngemeinschaft, dann wird dieser von dem Pflegepersonal abgeholt. Jeder Besucher erhält eine Hygieneunterweisung und muss ein Kurzscreening anhand einer Kontaktliste einschließlich Temperaturmessung und Angabe persönlicher Daten (Name und Telefonnummer) ausfüllen.

Das Pflegepersonal entscheidet nach dem Screening, ob das Betreten der Wohngemeinschaft gestattet werden kann ggf. nach Rücksprache mit der stellv. bzw. verantwortlichen Pflegefachkraft.

Danach wird ein PoC- Test durchgeführt. Dieser Test bzw. das Testergebnis (insofern negativ) ist für 48 Stunden gültig und kann somit auch am Folgetag für einen Besuch genutzt werden. Bei einem negativen Ergebnis kann der Besuch des Angehörigen/Betreuten unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen erfolgen. Bei einem positiven Ergebnis muss das Gebäude umgehend verlassen werden. Eine Meldung seitens der stellv. bzw. verantwortlichen Pflegefachkraft an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.

Grundsätzliches zu PoC-Schnelltests und deren Ausführung/ Anwendung

Bei der Durchführung von PoC- Tests gilt, dass nur Mitarbeiter, die durch einen approbierten Arzt geschult wurden, PoC- Testungen durchführen dürfen. Die Schulung muss nicht persönlich durchgeführt werden, sondern kann beispielsweise auch durch eine Videoschulung ersetzt werden. Diese Mitarbeiter müssen über grundlegende pflegerische oder medizinische Kenntnisse verfügen.

Hierzu wird ein bestimmter Kreis von Mitarbeitern festgelegt, die die Schulung durch einen approbierten Arzt erhalten werden:

  • Jede verantwortliche Pflegefachkraft
  • Jede stellvertretende verantwortliche Pflegefachkraft
  • Jede Fachbereichsleitung
  • ausgewählte Pflegefachkräfte

Alle anderen Mitarbeiter des Unternehmens werden mittels Onlineschulungen zur Durchführung der PoC-Tests geschult. Die Testungen durchführen dürfen die Mitarbeiter jedoch erst, nach erfolgter praktischer Übung mit einer durch einen approbierten Arzt eingewiesenen Person. Die Festlegung der durchführungsberechtigten Personen erfolgt durch die hauptverantwortliche Pflegefachkraft.

Kurzscreening Test lt. CoronaAVEinrichtungen

  1. Zur Vermeidung des Eintrags einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wird ein Kurzscreening auf typische Symptome einer Infektion (unklare Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur oder Übelkeit) durchgeführt:
  • bei Besucherinnen und Besuchern beim Betreten der Einrichtung,
  • bei der Aufnahme von Patienten bzw. ihrer Rückkehr in die Einrichtung nach mehrtägiger Abwesenheit,
  • vor dem Dienstantritt bei den Beschäftigten.
  1. Werden bei Besucherinnen und Besuchern Symptome einer SARS-CoV-2-Infektion festgestellt oder verweigern sie eine Mitwirkung am Kurzscreening, ist ihnen der Zutritt zur Einrichtung zu verweigern; ausgenommen ist die Begleitung Sterbender.
  2. Bei Patienten sind Tests alle zwei Wochen anzubieten. Wir empfehlen eine Testdurchführung einmal wöchentlich.
  3. Nicht geimpfte oder nicht genesene Patienten, bei denen ein Kontakt mit einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person in der Einrichtung oder außerhalb der Einrichtung erfolgt ist, sind bei Feststellung des Kontaktes und ein zweites Mal drei Tage danach mittels Coronaschnelltest zu testen.
  4. Ein Coronaschnelltest ist bei geimpften oder genesenen Patienten ebenso wie bei geimpften oder genesenen Beschäftigten zudem immer dann vorzunehmen, wenn bei einem Symptommonitoring unklare Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacksverlust, erhöhte Temperatur oder Übelkeit festgestellt werden. Bei nicht geimpften oder genesenen Patienten ist ebenso wie bei nicht geimpften oder genesenen Beschäftigten eine PCR-Testung vorzunehmen. §§ 13-15 der Verordnung zur Testung in Bezug auf einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARSCoV-2 und zur Regelung von Absonderungen nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes (CoronaTestQuarantäneVO) finden Anwendung.
  5. Bei Neu- oder Wiederaufnahmen ist eine PCR-Testung der aufzunehmenden Person, die nicht geimpft oder genesen ist, von der Einrichtung durchzuführen oder zu veranlassen. Erfolgt die Neu- oder Wiederaufnahme aus einem Krankenhaus, ist die PCR-Testung zuvor dort durchzuführen. Das Testergebnis darf zum Zeitpunkt der Neu- oder Wiederaufnahme in die vollstationäre Einrichtung/ anbieterverantwortete Wohngemeinschaft nicht älter als 48 Stunden sein. Die neu- oder wiederaufgenommene Person ist am sechsten Tag nach der Aufnahme durch Coronaschnelltest zu testen.
  6. Pflegepersonal und weitere Beschäftigte der Einrichtung, die zum Aufenthalt von Patienten dienende Räume betreten, sind mindestens zweimal wöchentlich mindestens mit einem Coronaschnelltest zu testen. Dies gilt auch für ehrenamtlich tätige Betreuungskräfte.

Geltend bei das Gezeitenland mobil

  1. Das Pflegepersonal wird weiterhin alle 2-3 Tage in der Woche mittels PoC-Antigen-Schnelltest getestet.
  2. Bei Mitarbeitern aller weiteren Schnittstellen (Verwaltung, Haustechnik, Hauswirtschaftsleitung, Reinigung) wird ebenfalls alle 2-3 Tage ein PoC- Antigen- Test durchgeführt.
  3. Bevor ein Mitarbeiter der Pflege standortübergreifend arbeitet, wird vor jedem Wechsel ein PoC- Antigen- Test durchgeführt, unabhängig der 2-3 Tage- Regel.
  4. Kommt ein Mitarbeiter aus dem Urlaub, so ist am 1. Arbeitstag ein PoC-Test durchzuführen. Der Mitarbeiter muss sich eigenständig bei der zuständigen verantwortlichen Pflegefachkraft melden, zwecks Terminabstimmung.
  5. Mitarbeiter, die neu in unserem Unternehmen anfangen werden durch die stellv. oder Fachbereichsleitung oder durch einen Testbeauftragten Mitarbeiter mittels PoC- Antigen- Test getestet.
  6. Für geimpfte und genesene Beschäftigte entfällt diese Testpflicht. Ihnen sind diese Tests auf freiwilliger Basis wöchentlich anzubieten. Wir empfehlen weiterhin eine Testdurchführung wie bei nicht geimpften/ genesen Personen.

Impfangebot lt. CoronaAVEinrichtungen

  1. Vor der Aufnahme neuer Patienten ist von den Einrichtungen darauf hinzuwirken, dass ihnen ein Impfangebot gemacht wird. Ist dies vor der Aufnahme nicht möglich, so muss es umgehend nach der Aufnahme nachgeholt werden. In diesem Fall gelten für die neue Patienten bis zu der in Ziffer V.6. vorgesehenen zweiten Schnelltestung am sechsten Tag nach der Aufnahme außerhalb des eigenen Zimmers die Verhaltensregeln, die von Besucherinnen und Besuchern zu beachten sind (Maskenpflicht, Abstandsgebot zu anderen Patienten, Hygieneregeln).
    1. Vermerk: Die Terminvereinbarung mit dem Impfzentrum/ einem verfügbaren Arzt stellt sich als sehr schwierig dar. Oft besteht keine Erreichbarkeit/ kein Zeitfenster. Weiterhin lehnen die Angehörigen/ Betreuer eine Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca ab, sodass sich eine zeitnahe Impfung nicht immer ergibt.
  2. Diese Regelung gilt entsprechend mit der Maßgabe, dass ein Impfangebot für die betreffenden Personen verfügbar ist.
  3. In besonderen Wohnformen für Menschen mit Behinderungen einschließlich Kurzzeitwohneinrichtungen und anbieterverantworteten Wohngemeinschaften nach § 24 Absatz 3 des Wohn- und Teilhabegesetzes, für die die zuständige Behörde nach dem Wohn -und Teilhabegesetz im Hinblick auf die Vulnerabilität der Patienten eine Vergleichbarkeit mit jenen einer vollstationären Pflegeeinrichtung nicht festgestellt hat, findet die Anordnung in Ziffer VI.1. Satz 3 keine entsprechende Anwendung.
  4. Soweit einzelne Patienten noch keinen vollständigen Impfschutz haben, sollen ihnen individuell besondere Infektionsschutzmaßnahmen angeboten werden

Quarantänepflichten lt. CoronaAVEinrichtungen

Patienten, die positiv getestet worden sind, sind getrennt von den anderen Patienten der Pflegeeinrichtung unterzubringen, zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Hierzu können nicht vermeidbare Zimmerquarantänen angeordnet werden. Bei der Anwendung der Quarantänevorschriften gelten die Patienten nicht automatisch als Haushaltsangehörige.

  • 11 Meldepflicht Ablauf lt.CoronaTestQuarantäneVO
  • Die Einrichtungen und Unternehmen, die in § 5 Nummer 1 Buchstaben a und c, Nummer 2 Buchstaben a, c bis f genannt sind, sowie die Einrichtungen und Unternehmen gemäß § 5 Nummer 1 Buchstaben b und g, soweit dort die Voraussetzungen des § 8 Absatz 1 zweiter Halbsatz festgestellt wurden, melden dem Landeszentrum Gesundheit wöchentlich für die Vorwoche die Anzahl der nach dieser Verordnung durchgeführten Coronaschnelltests und positiven Ergebnisse. Hierbei ist nach den Kategorien Behandelte

bzw. Betreute, Personal und Besucher zu differenzieren. Die Meldung erfolgt je Einrichtungsart und je Standort elektronisch über das Coronaschnelltest Meldeportal des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen.

  • Positiv getestete Personen sind unter der Angabe von Namen und Adresse von der Einrichtung beziehungsweise dem Unternehmen dem jeweils für den Wohnsitz der Person zuständigen Gesundheitsamt unverzüglich zu melden.
  • Die getesteten Personen haben die für die Meldung erforderlichen personenbezogenen Daten gegenüber der Einrichtung oder dem Unternehmen bekannt zu geben.
  • Nach erfolgter Meldung sind die personenbezogenen Daten unverzüglich durch die Einrichtung oder das Unternehmen zu vernichten, sofern nicht andere Vorschriften eine weitere Aufbewahrung erfordern.

12 Begriffsbestimmung und Inhalte der Quarantäne lt. CoronaTestQuarantäneVO

(1) Der Begriff der Quarantäne im Sinne der nachfolgenden Regelungen entspricht der Absonderung

nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes.

(2) Personen, die sich nach den §§ 14 bis 16 dieser Verordnung in Quarantäne begeben müssen

oder für die durch die zuständige Behörde Quarantäne angeordnet worden ist, haben sich

in die eigene Häuslichkeit oder in eine andere die Absonderung ermöglichende Unterkunft zu

begeben und sich dort abzusondern. Absondern bedeutet, dass die betroffenen Personen den

Kontakt mit Personen außerhalb der Häuslichkeit vollständig vermeiden sollen. Sie dürfen

insbesondere keinen Besuch empfangen. Darüber hinaus sollen sie den Kontakt mit Personen

innerhalb der eigenen Häuslichkeit, die nicht selbst in Quarantäne sind und auf deren Unterstützung

sie angewiesen sind, auf ein Mindestmaß beschränken. Bei unverzichtbaren Kontakten

ist mindestens eine medizinische Maske im Sinne des § 3 Absatz 1 der Coronaschutzverordnung

vom 5. März 2021 (GV. NRW. S. 216) in der jeweils geltenden Fassung zu tragen,

sofern nicht ausnahmsweise eine Befreiung von der Pflicht zum Tragen einer Maske (zum

Beispiel aus gesundheitlichen Gründen) nach § 3 Absatz 4 Nummer 1 oder Nummer 3 der

Coronaschutzverordnung vorliegt. Wenn sich an die Häuslichkeit oder Unterkunft ein Balkon,

eine Terrasse oder ein Garten anschließt, dürfen sich die betroffenen Personen auch in diesem

Bereich aufhalten, wenn der Bereich ausschließlich von ihnen oder mit ihnen zusammenlebenden

Personen genutzt wird (erlaubter Außenbereich). Im Übrigen wird auf die Verhaltensregeln

im Hinweisblatt des Robert Koch-Instituts „Häusliche Isolierung bei bestätigter Covid

19-Infektion“ (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/

haeusl-Isolierung.html) verwiesen, die auch bei einer Quarantäne nach den folgenden

Vorschriften beachtet werden sollen.

(3) Soweit eine Person, für die nach den nachfolgenden Regelungen eine Quarantäne angeordnet

ist, geschäftsunfähig oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkt ist, hat die Person, der die

Personensorge zukommt, für die Erfüllung der Verpflichtungen nach dieser Verordnung zu

sorgen. Die gleiche Verpflichtung trifft die gesetzliche Betreuerin oder den gesetzlichen Betreuer

der quarantänepflichtigen Personen, soweit dies zum Aufgabenkreis der gesetzlichen

Betreuung gehört.

(4) Personen, die sich nach den nachfolgenden §§ 14 bis 16 in Quarantäne zu begeben haben,

unterliegen der Beobachtung durch das zuständige Gesundheitsamt.

(5) Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe gelten anstelle der §§ 16 und 17 die Regelungen der Allgemeinverfügungen

„Besondere Schutzmaßnahmen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus in vollstationären

Einrichtungen der Pflege, der Eingliederungshilfe und der Sozialhilfe“ (CoronaAVEinrichtungen)

in der jeweils geltenden Fassung. Liegen die Voraussetzungen des § 15 vor, so

erfolgt die Quarantäne in Form der isolierten Versorgung.

13 Umgang mit positivem Coronaselbsttest oder positivem PCR-Pool-Test lt. CoronaTestQuarantäneVO

Personen, die ein positives Testergebnis eines Coronaselbsttests erhalten haben, sind verpflichtet, sich in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt unverzüglich

einem PCR-Test (Kontrolltest) zu unterziehenSie haben dabei vorab die Teststelle von dem

positiven Selbsttest zu unterrichten. Personen mit einem positiven PCR-Pool-Test sind verpflichtet, sich einer Kontrolltestung mittels individuellem PCR-Test zu unterziehen. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses des Kontrolltests müssen sich die Personen mit positivem Selbsttestergebnis oder positivem PCR-Pool-Test bestmöglich absondern, unmittelbare Kontakte zu anderen Personen, die nicht zwingend erforderlich sind, vermeiden und die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen strikt einhalten.

14 Quarantäne bis zum Vorliegen einer molekularbiologischen Testung (PCR-Test) lt. CoronaTestQuarantäneVO

  1. Personen, die sich wegen Erkältungssymptomen oder einem positiven Coronaschnelltest der Coronaselbsttest einem PCR-Test unterzogen haben, sind verpflichtet, sich bis zum Vorliegen des Testergebnisses in Quarantäne zu begeben. Dies gilt auch für einen PCR-Test, der nach einer Einreise aus einem Risikogebiet durchgeführt wurde, um die Testpflicht nach § 2 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten vom 15. Januar 2021 (GV. NRW. S. 22), die zuletzt durch Verordnung vom 26. März 2021 (GV. NRW. S. 316) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, zu erfüllen.
  2. Ist das Ergebnis des PCR-Tests positiv, ist die Quarantäne unmittelbar nach § 19 dieser

      Verordnung fortzusetzen. Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden, es     sei denn, die getestete Person hat den Test während einer bereits bestehenden behördlich          angeordneten oder nach den folgenden §§ 16 und 17 geltenden Quarantäne vornehmen lassen. In diesen Fällen richtet sich das Ende der Quarantäne nach der behördlichen Verordnung oder den Regelungen in den §§ 16 und 17.

15 Quarantäne aufgrund eines positiven Test-Ergebnisses, Informationspflichten lt. CoronaTestQuarantäneVO

  • Personen, bei denen eine Infektion mit SARS-CoV-2 mit einem PCR-Test nachgewiesen

            ist, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Erhalt dieses Testergebnisses auf direktem Weg

            in Quarantäne zu begeben

  • Absatz 1 gilt auch für Personen, die ein positives Testergebnis eines Coronaschnelltestes erhalten haben, bis zum Zeitpunkt des Vorliegens eines PCR-Testergebnisses. Ist das   Ergebnis des PCR-Testes positiv, gilt die Regelung des Absatz 1. Ist das Ergebnis des PCR- Testes negativ, ist die Quarantäne beendet.
  • Soweit die örtlichen Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden individuelle Anordnungen zur Quarantäne treffen, gehen diese den Regelungen dieser Verordnung vor. Dies gilt insbesondere bei Verdacht auf oder nachgewiesener Infektion mit einer besorgniserregenden SARSCoV-2-Variante.
  • Die Quarantäne endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten, frühestens nach 14 Tagen ab der Vornahme des ersten Erregernachweises. Zusätzlich muss zur Aufhebung der Quarantäne am letzten Tag der Quarantäne ein negativer Coronaschnelltests bzw. bei schweren Verläufen ein negativer PCR-Test vorliegen. Das Testergebnis ist dem Gesundheitsamt mitzuteilen. Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Absatz 2 gilt entsprechend. Das zuständige Gesundheitsamt ist in diesem Fall über das Vorliegen der Krankheitssymptome, das zur Verlängerung der Quarantäne führt sowie deren Ende zu informieren.

(4a) Bei Personen, die über eine nachgewiesene Immunisierung durch vollständige Impfung gemäß § 1 Absatz 3 und § 2 Nummer 1 bis 3 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung vom 8. Mai 2021 (BAnz AT 08.05.2021 V1) verfügen, kann die Quarantäne bereits nach Ablauf von fünf Tagen und Durchführung einer abschließenden PCR-Testung beendet werden, sofern nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts eine vorzeitige Beendigung aufgrund der Testergebnisse in Betracht kommt und keine Symptome vorliegen.

  • Positiv getestete Personen sind gehalten, unverzüglich alle Personen zu unterrichten, zu denen in den letzten vier Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit Durchführung des Tests ein enger persönlicher Kontakt bestand. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als 10 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Maske bestand oder Personen, mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde. Das Gesundheitsamt entscheidet über das weitere Vorgehen.

16 Quarantäne für Haushaltsangehörige lt. CoronaTestQuarantäneVO

  • Personen, die mit einer positiv getesteten Person nach § 15 Absatz 1 oder § 15 Absatz 1a

in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach           Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds ebenfalls in   Quarantäne zu begeben. Die örtliche Ordnungsbehörde kann im Einzelfall in Abstimmung      mit dem zuständigen (zum Beispiel bei vollständiger Absonderung innerhalb der häuslichen Gemeinschaft, Abwesenheit der übrigen Haushaltsangehörigen, bereits durch-gemachter SARS CoV-2-Infektion).

(1a) Bei asymptomatischen Personen, die über einen gemäß Definition des Robert Koch-Insti-tuts vollständigen Impfschutz gegen das SARS-CoV-2-Virus mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff verfügen, entfällt die Quarantänepflicht nach Absatz 1 Satz 1. Treten innerhalb von 14 Tagen ab Vorliegen der Voraussetzungen, die bei Nichtgeimpften zur Anordnung einer Quarantäne führen würden, Krankheitssymptome auf, so muss sich die Per-son unverzüglich in Quarantäne begeben und eine zeitnahe Testung veranlassen. Satz 1 gilt nicht für Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen; diese müssen sich wäh-rend des Aufenthalts in der Einrichtung, längstens aber für 14 Tage ab Vorliegen der Voraus-setzungen, die bei Nichtgeimpften zur Anordnung einer Quarantäne führen würden, in der Einrichtung bestmöglich gegenüber den anderen Patientinnen und Patienten absondern und zu diesen Personen unmittelbare Kontakte, die nicht zwingend erforderlich sind, vermeiden und die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen strikt einhalten, soweit dem nicht eine medizinische oder ethische Ausnahmesituation entgegensteht.

  • Die in Absatz 1 genannten Personen dürfen die Quarantäne für die Durchführung eines Tests auf Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus sowie die dazu erforderliche     unmittelbare Hin- und Rückfahrt unterbrechen. Ihre Quarantäne endet aber nicht mit dem Vorliegen des eigenen Testergebnisses, sondern nur nach Maßgabe der folgenden Absätze.

(2a) Die Regelungen des Absatzes 1a gelten auch für Beschäftigte in Gesundheitsberufen, die bereits gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft sind und bei denen die Gabe der zweiten Impf-dosis einer Impfung mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff vor min-destens 14 Tagen erfolgt ist. Sie dürfen nur bei Symptomfreiheit während des Vorliegens der Voraussetzungen, die bei Nichtgeimpften zur Anordnung einer Quarantäne führen würden, ihrer Berufstätigkeit nachgehen. Der Arbeitgeber hat den Einsatz durch regelmäßige Testun-gen zusätzlich abzusichern.

  • Die Quarantäne nach Absatz 1 endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen beziehungsweise während der Quarantäne auftreten, nach 14 Tagen gerechnet ab der Testung des positiv getesteten Haushaltsmitglieds (Primärfall).
  • Die Quarantäne nach Absatz 1 endet außerdem, wenn das positive Testergebnis des Primärfalls nach § 15 Absatz 1a Satz 3 auf einem Coronaschnelltest beruht und der nach dem positiven Coronaschnelltest vorgenommene PCR-Test ein negatives Ergebnis aufweist.
  • Die in Absatz 1 genannten Personen haben das zuständige Gesundheitsamt über den Be-ginn der Quarantäne beziehungsweise über einen vollständigen Impfschutz gemäß RKI Defi-nition zu informieren. Darüber hinaus ist das Gesundheitsamt unverzüglich telefonisch bei Krankheitszeichen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten, zu kontaktieren.
  • Soweit die örtlichen Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden individuelle Anordnungen zur

Quarantäne treffen, gehen diese auch für Haushaltsangehörige den Regelungen dieser Verordnung vor. Insbesondere können die örtlichen Ordnungs- und Gesundheitsbehörden einen vorsorglichen PCR- oder Coronaschnelltest zu Beginn und vor Beendigung der Quarantäne an-ordnen. Das Testergebnis ist dem Gesundheitsamt mitzuteilen.

17 Quarantäne für andere Kontaktpersonen lt. CoronaTestQuarantäneVO

  • Über die Quarantäne von Kontaktpersonen, die keine Haushaltsangehörigen im Sinne von
  • 16 sind, entscheidet die örtliche Ordnungsbehörde in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt.
  • Die Dauer der Quarantäne ergibt sich aus der Anordnung dieser Behörde. Sie soll in der

            Regel nach 14 Tagen enden, gerechnet ab dem letzten Tag des Kontaktes zur positiv   getesteten Person (Primärfall).

(2a) § 16 Absatz 1a gilt entsprechend.

  • Soweit die örtlichen Ordnungs- oder Gesundheitsbehörden individuelle Anordnungen zur Quarantäne treffen, gehen diese den Regelungen dieser Verordnung vor. Die örtlichen Ord-nungs- und Gesundheitsbehörden können einen vorsorglichen PCR- oder Coronaschnelltest zu Beginn und vor Beendigung der Quarantäne anordnen. Das Testergebnis ist dem Gesund-heitsamt mitzuteilen.
  • Kontaktpersonen in Quarantäne haben das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich telefonisch zu kontaktieren, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen, die auf eine SARS-CoV-2-Infektion hindeuten.

18 Abweichende Anordnungen der zuständigen Behörde lt. CoronaTestQuarantäneVO

  • Kommt es in Einzelfällen zu besonderen Situationen, die nicht durch die getroffenen Regelungen der §§ 15, 16 und 17 erfasst werden, treffen die zuständigen örtlichen Ordnungsbehörden individuelle Anordnungen zur Quarantäne. Individuelle Anordnungen zur Quarantäne durch örtliche Behörden gehen den Regelungen dieser Verordnung vor. Dies gilt nur dann nicht, wenn ein Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leib und Leben zwingend erforderlich ist (zum Beispiel Hausbrand, akuter medizinischer Notfall oder eine wesentliche Verschlechterung der Corona-Symptomatik). Sollte darüber hinaus das Aufsuchen einer Ärztin

            oder eines Arztes notwendig sein, ist das zuständige Gesundheitsamt darüber zu informieren.

(2) Im Einzelfall kann die örtlich zuständige Ordnungsbehörde in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt bei Vorliegen wichtiger Gründe Ausnahmen zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit zulassen, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen und ein betriebliches Konzept mit präventiven Maßnahmen zum betrieblichen Infektionsschutz besteht. Hierzu gehören beispielsweise Festlegungen, welche Schutzmaßnahmen an welchem Arbeitsplatz vorzunehmen sind (zum Beispiel Abstandsregelungen, Vereinzelung, Zuordnung fester Teams, um wechselnde Kontakte zu vermeiden und so weiter). Voraussetzung für die Zulassung der Ausnahme ist, dass glaubhaft gemacht wird, dass alle anderen Maßnahmen zur Sicherstellung einer unverzichtbaren Personalbesetzung ausgeschöpft sind und es sich um essentielles oder hoch spezialisiertes Personal handelt, welches nicht durch Umsetzung oder kurzfristiges Anlernen von Personal aus anderen Bereichen ersetzt werden kann (zum Beispiel Technikerinnen und Techniker in der Energie- und Wasserversorgung, Fluglotsinnen und Fluglotsen, Ingenieurinnen und -Ingenieure, veterinärmedizinisches, pharmazeutisches und Laborpersonal).

Die einschlägigen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts sind zu beachten.

(3) Die örtliche Ordnungsbehörde kann im Einzelfall in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt weitere Ausnahmen zulassen. Eine Ausnahme kommt insbesondere dann in Betracht, wenn eine vollständige Absonderung innerhalb der häuslichen Gemeinschaft (zum Beispiel Abwesenheit der übrigen Haushaltsangehörigen, bereits durchgemachte SARS CoV-2-Infektion) gegeben ist oder Nachweis des vollständigen COVID-19 Impfschutzes gemäß RKI Definition gegeben ist.

 Veranstaltungen lt. CoronaAVEinrichtungen

Interne Veranstaltungen, an denen neben den Patienten nur Beschäftigte der Einrichtungen und direkte Angehörige sowie die für die Programmgestaltung erforderlichen Personen teilnehmen, sind zulässig. Für die Teilnehmenden untereinander sind die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten, die auch ansonsten für Patienten und Besuchende zu befolgen sind. Für öffentliche Veranstaltungen gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung. Wir empfehlen bei der Durchführung jeglicher Veranstaltung alle Anwesenden vorab zu testen.

weitere Maßnahmen lt. CoronaAVEinrichtungen

Über Besuchseinschränkungen und andere über die vorstehenden Regelungen hinausgehende Maßnahmen im Falle einer Infektion in der Einrichtung entscheidet die zuständige WTG-Behörde in Abstimmung mit der zuständigen unteren Gesundheitsbehörde und im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit Gesundheit und Soziales. Die Rechte, Maßnahmen nach §§ 28, 28a des Infektionsschutzgesetzes insbesondere bei der Feststellung von besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC) mit Ausnahme der Variante B.1.1.7, anzuordnen, bleiben unberührt. Die Pflegeeinrichtungen selbst sind nicht befugt, die in dieser Allgemeinverfügung vorgesehenen Regelungen zu den Besuchen, dem Verlassen der Einrichtungen und zum Aufnahmeverfahren grundsätzlich weiter einzuschränken. Sie haben allerdings beim Auftreten einer Infektion neben einer sofortigen Information der zuständigen Behörden vorläufig angemessene Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Infektion zu ergreifen.

19 Verfügungen der örtlichen Behörden lt. CoronaTestQuarantäneVO

Die Bestimmungen dieser Verordnung gehen widersprechenden und inhaltsgleichen Allgemeinverfügungen der nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 in

Verbindung mit § 30 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden vor. Unbeschadet

davon bleiben die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 in Verbindung mit § 30 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden befugt, im Einzelfall

auch über diese Verordnung hinausgehende Schutzmaßnahmen anzuordnen. Ausnahmen von

Geboten und Verboten dieser Verordnung können die nach dem Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes zuständigen Behörden nur in den

ausdrücklich in dieser Verordnung vorgesehenen Fällen erteilen.

20 Ordnungswidrigkeiten lt. CoronaTestQuarantäneVO

Ordnungswidrig im Sinne des § 73 Absatz 1a Nummer 24 des Infektionsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

  1. einen Testnachweis nach § 2 erstellt, ohne dass dem ein personenbezogener Test zugrunde liegt, der den Regelungen dieser Verordnung entspricht,
  2. als Arbeitgeber Testnachweise nach § 2 oder über den 16. April 2021 hinaus andere Test-nachweise erstellt, ohne dies nach § 2 Absatz 3 angemeldet zu haben,
  3. sich entgegen § 14 Absatz 2, § 15 Absatz 1, § 15 Absatz 1a oder § 16 Absatz 1 nicht in der vorgeschriebenen Weise oder nicht rechtzeitig in Quarantäne begibt,
  4. entgegen § 14 Absatz 2 oder § 15 Absatz 1 oder § 16 Absatz 1 jeweils in Verbindung mit § 13 Absatz 2 Besuch empfängt.

Ordnungswidrigkeiten lt. CoronaAVEinrichtungen

Wer als Leiter einer Einrichtung Besuchsbeschränkungen, Zimmerquarantänen oder Verlassensverbote ausspricht, die nach dieser Allgemeinverfügung ausgeschlossen und nicht von der zuständigen WTG-Behörde in Abstimmung mit dem MAGS genehmigt worden sind, kann mit einer Geldbuße von bis zu 20.000 Euro belegt werden (§ 42 Absatz 1 Nr. 7 i.V.m. § 42 Absatz 2 WTG).

Bekanntgabe lt. CoronaAVEinrichtungen

Diese Allgemeinverfügung wird gemäß § 41 Absatz 3 und 4 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. November 1999 (GV. NRW. S. 602), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 17. Mai 2018 (GV. NRW. S. 244) geändert worden ist, öffentlich bekannt gemacht und gilt mit dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag als bekannt gegeben. Sie tritt am 22. Mai 2021 in Kraft und gilt bis einschließlich 21. Juni 2021. Mit dem Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung wird die Allgemeinverfügung „Schutzmaßnahmen in vollstationären Einrichtungen“ vom 06. Mai 2021 (MBl. NRW. Nr. 12g vom 07. Mai 2021 S. 211g) aufgehoben.

Abschlusserklärung (gekürzte Version)

Die Reglungen zur Aufhebung von Isolierungen, die auf der Grundlage der Allgemeinverfügung des MAGS „Schutz von Pflegeeinrichtungen vor dem Eintrag von SARS-CoV-2 Viren unter Berücksichtigung des Rechts auf Teilhabe und sozialer Kontakte der pflegebedürftigen Menschen mit Behinderungen und Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Eingliederungshilfe und Einrichtungen der Sozialhilfe“ getroffen worden sind, werden beachtet.

Das Besuchs-/ Testverfahren vom 02.06.2021 (siehe Aushang) ist weiterhin gültig.

An alle Besucher und Besucherinnen,

insofern Sie von einer Reise aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, so bitten wir Sie, dieses ausdrücklich bei Eintritt/ beim Kurzscreening kundzutun.

Es geht hierbei insbesondere um die Rückkehrer aus Risikogebieten so auch Virusvariantengebieten, Hochinzidenzgebieten und einfachen Risikogebieten- die Ausweisung der verschiedenen Gebiete werden regelmäßig auf der Seite des Robert-Koch- Institutes angepasst.

Bei allen- auch bei geimpften und genesenen Besuchern und Besucherinnen, die innerhalb von 14 Tagen nach Ihrer Reiserückkehr jemanden besuchen möchten, muss vor dem Betreten der Wohngemeinschaft ein PoC-Antigen- Schnelltest durchgeführt werden, um mögliche Einträge in die Wohngemeinschaft zu vermeiden.

Ein Testnachweis einer anderen zertifizierten Teststelle, der nicht älter als 48 Stunden ist, ist ebenfalls gültig.

Selbsttest können vor Ort unter Aufsicht ebenfalls durchgeführt werden.

Wir danken für Ihr Verständnis und bitten in diesem Punkt um Ihre Ehrlichkeit.