Informationen zur COVID-19

Hier finden Sie aktuelle Informationen zu COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2).

5.12. Hygiene-/ Besucherkonzept SARS-CoV-2

5.12.1. Allgemeines

Die weltweite Pandemie mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und der dadurch hervorgerufenen Erkrankung COVID-19 ist weiterhin nicht gebannt und die Anzahl der Infizierten, teilweise schwersterkrankten und verstorbenen Menschen immer noch zunehmend.

Die Patientinnen und Patienten von Wohngemeinschaften wie der unseren sind dabei eine besonders gefährdete Gruppe. Ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf ist überdurchschnittlich hoch. Darüber hinaus besteht bei Auftreten einer COVID-19-Erkrankung in der Wohngemeinschaft aufgrund der gemeinsamen räumlichen Unterbringung, der Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten und zum Teil nahem physischen Kontakt bei pflegerischen Tätigkeiten ein erhöhtes Risiko für den Erwerb und die Weitergaben einer Infektion.

Trotz des erhöhten Risikos hat der Gesetzgeber entschieden, Besuche in Wohngemeinschaften unter strengen Auflagen weiterhin zuzulassen. Ausnahmeregelungen sind laut der neuen Verordnung mit der zuständigen WTG-Behörde abzusprechen und zu genehmigen.

Dieses Konzept ist das Ergebnis einer ausführlichen Abwägung zwischen dem Bedürfnis der Patienten und Angehörigen nach Kontakt und der Notwendigkeit der Minimierung des Infektionsrisikos und beschreibt, unter welchen konkreten Bedingungen Besuche in unserer Wohngemeinschaft möglich sind.

Wir, als Wohngemeinschaft gehören zu einer besonderen Wohnform und haben erforderliche Maßnahmen zu ergreifen, um das Eindringen von Coronaviren in die Wohngemeinschaft zu erschweren und Patienten und Personal zu schützen. Gleichzeitig sind die Patienten aber auch vor sozialer Isolation zu bewahren, da damit ebenfalls erhebliche gesundheitliche Gefährdungen verbunden wären.

Reiserückkehrer aus dem Ausland oder aus inländischen Gebieten, falls diese als besonders

betroffene Gebiete ausgewiesen sind (laut auswärtigem Amt), dürfen vor Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt im Ausland bzw. dem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland folgende Bereiche

nicht betreten:

  1. Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken,
  2. stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen

im Sinne des SGB XII sowie ähnliche Einrichtungen.

Ausgenommen von den Betretungsverboten nach Absatz 1 sind Personen, die für die medizinische oder pflegerische Versorgung oder die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind.

Die jeweils aktuell geltenden Richtlinien des Robert Koch-Instituts sind zu beachten.

5.12.2 Besondere Verhaltensregelungen für Patienten (Verlassen der Wohngemeinschaft)

Patienten unserer Wohngemeinschaft dürfen diese jeder Zeit, unter der Beachtung spezieller Hygienemaßnahmen verlassen, ohne dass im Anschluss eine Isolierung stattfinden muss.

Auf Grund der 24-Stunden-Versorgung (Aufsichtspflicht sowie spezieller Krankenbeobachtung) dürfen die Patienten mit einem Beschäftigten (examinierte Pflegefachkraft) des Unternehmens, sowie von 2 Angehörigen begleitet werden. Ausnahmen sind mit der zuständigen verantwortlichen Pflegefachkraft abzusprechen.

Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen sind untersagt.

Patienten sowie die Pflegefachkraft (ggf. Besucher) tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes während des Verlassens der Wohngemeinschaft.

Wenn ein Patient die Wohngemeinschaft verlässt, ist es empfehlenswert einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Hat der Patienten ein Tracheostoma, so ist auch hier zu empfehlen, dieses mit einem Mund-Nasen-Schutz zu bedecken.

Vor Verlassen der Wohngemeinschaft und bei der Rückkehr in die Wohngemeinschaft ist, soweit möglich, eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen.

Bei Begegnung mit anderen Menschen ist mind. 1,5m Abstand empfehlenswert.

Als Dauer des Verlassens sind mindestens 6 Stunden täglich zuzulassen. Bei der Rückkehr und ein zweites Mal nach drei Tagen ist mittels PoC- Test zu testen. Innerhalb der 3 Tage ist das Verlassen des Zimmers nur mit einem Mund-Nasen-Schutz erlaubt. Der Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Patienten ist verbindlich einzuhalten.

5.12.2.1 Besondere Verhaltensregeln für die Patienten in der Wohngemeinschaft

Auch Patienten haben außerhalb des eigenen Zimmers soweit gesundheitlich möglich eine medizinische Maske im Sinne des § 3 der Coronaschutzverordnung zu tragen und zu anderen Personen möglichst einen Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

5.12.3 Besondere Verhaltensregelungen für Patienten bei Neu- und Wiederaufnahme

Allgemein:

Vor der Aufnahme neuer Patienten ist darauf hinzuwirken, dass dem Patienten ein Impfangebot gemacht wird. Ist dies vor der Aufnahme nicht möglich, so muss es umgehend nach der Aufnahme nachgeholt werden. In diesem Fall gelten für die neue Patienten bis zu der in § 4 Absatz 5 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vorgesehenen zweiten Schnelltestung am sechsten Tag nach der Aufnahme außerhalb des eigenen Zimmers die Verhaltensregeln, die von Besucherinnen und Besuchern zu beachten sind (Maskenpflicht, Abstandsgebot zu anderen Patienten, Hygieneregeln).

5.12.3.1 aus dem Krankenhaus

Patienten, die in unserer Wohngemeinschaft neu aufgenommen werden bzw. nach einem Krankenhausaufenthalt zurückkehren, müssen einen Test vorweisen, der nicht älter als 48 Std. ist. Die Krankenhäuser sind verpflichtet eine Testung auf SARS-CoV-2- Infektion durchzuführen. Das negative PCR- Testergebnis ist der aufnehmenden Einrichtung schriftlich zu bestätigen.

Am Tag der Aufnahme ist ein Kurzscreening inklusive Temperaturmessung bei dem Patienten durchzuführen. Sollte der Patient nichtauskunftsfähig sein, ist mit einem Vertretungsberechtigen ein Gespräch zu führen. In unserem Fall ist hierzu die überleitende Instanz hinsichtlich des PCR Ergebnisses zu befragen wie auch die Abfrage eventueller COVID-19 Symptome. Ergeben sich aus der Befragung Hinweise auf eine mögliche Infektion, so ist ein PoC- Test am Tag der Aufnahme durchzuführen. Am sechsten Tag der Aufnahme ist verantwortlich durch die Wohngemeinschaft ein erneuter PCR- Test durchzuführen.

5.12.3.2. aus einer anderen Einrichtung bzw. aus der Häuslichkeit

Es gelten die Regeln siehe Punkt 5.12.3.1 aus dem Krankenhaus.

5.12.4 Besucherregelung

Jeder Patient kann täglich Besuch von zwei Personen erhalten. Dies wird auch an Wochenenden und Feiertagen sowie an Nachmittagen ermöglicht. Die Besuche unterliegen keiner zeitlichen Begrenzung.

Die Besuche dürfen 2x pro Tag pro Patienten stattfinden mit max. 2 Personen zur gleichen Zeit im Innenbereich, im Außenbereich 4 Personen.

Generell vom Besuchsrecht ausgeschlossen sind Personen mit

  • Fieber oder/und atemwegsindizierten Infektionssymptomen
  • einer COVID-19 Infektion
  • Kontakt mit Infizierten oder Personen, die unter Verdacht einer Infektion stehen innerhalb der letzten 14 Tage

Jeder Besucher muss sich seinen eigenen Mund-Nasen-Schutz (FFP-2) mitbringen und diesen bereits vor Betreten der Wohngemeinschaft tragen. Das Betreten der Wohngemeinschaft ist ausschließlich mit einer FFP2 Maske erlaubt.

Die Besucher melden sich telefonisch oder per Klingel in der Wohngemeinschaft, dann wird dieser von dem Pflegepersonal abgeholt. Jeder Besucher erhält eine Hygieneunterweisung und muss ein Kurzscreening anhand einer Kontaktliste einschließlich Temperaturmessung und Angabe persönlicher Daten (Name und Telefonnummer) ausfüllen. Das Pflegepersonal entscheidet nach dem Screening, ob das Betreten der Wohngemeinschaft gestattet werden kann ggf. nach Rücksprache mit der stellv. bzw. verantwortlichen Pflegefachkraft. Danach wird ein PoC- Test durchgeführt. Dieser Test bzw. das Testergebnis (insofern negativ) ist für 48 Stunden gültig und kann somit auch am Folgetag für einen Besuch genutzt werden. Anhand einer „Testkarte“ wird dieses durch die zu testende Person schriftlich festgehalten und dem Besucher ausgehändigt. Der Besucher kann somit am Folgetag mit der „Testkarte“ einen Besuch durchführen ohne getestet zu werden. Bei einem negativen Ergebnis kann der Besuch des Angehörigen/Betreuten unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen erfolgen. Bei einem positiven Ergebnis muss das Gebäude umgehend verlassen werden. Eine Meldung seitens der stellv. bzw. verantwortlichen Pflegefachkraft an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen.

Die Besucher (tragen die ganze Zeit eine FFP2 Maske) müssen sich die Hände desinfizieren (30 sek.), Handschuhe anziehen (DIN ISO 374) und auf dem direkten Wege zum Patientenzimmer gehen. Vor dem Zimmer wird ein Besucherkittel nur dann angezogen, wenn ein Infektionsgeschehen in der Wohngemeinschaft besteht (Kennzeichnung der Patientenzimmertür).

Laut Punkt 2, Ziffer 2.7 der aktuellen CoronaAVPflegeundBesuche: Die Besucherinnen und Besucher haben einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einzuhalten. Sofern während des Besuchs die besuchende Person eine FFP2-Maske und die besuchte Person mindestens einen Mund-Nase-Schutz nutzt und vorher sowie hinterher bei den beteiligten Personen eine gründliche Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.

Laut Punkt 2 Ziffer 2.9. der aktuellen CoronaAVPflegeundBesuche, sind Besuche auf den Patientenzimmern zuzulassen. Eine Vertraulichkeit des Besuchs ist zu gewährleisten. Während des Besuchs tragen damit die Patienten und Patientinnen und die Besucherinnen und Besucher die Verantwortung für die Einhaltung des Infektionsschutzes im Zimmer. Ziffer 2.7. (CoronaAVPflegeundBesuche) gilt entsprechend.

Die Schutzkleidung (FFP2- Maske, Handschuhe) muss während des gesamten Aufenthaltes in der Wohngemeinschaft getragen werden.

Nach Beendigung des Besuches wird der Besucherkittel (wenn notwendig) im Patientenzimmer ausgezogen und verworfen. Es erfolgt eine hygienische Handschuhdesinfektion. Der Besucher verlässt auf dem direkten Wege die Wohngemeinschaft. Am Ausgang werden die Handschuhe verworfen, und eine hygienische Händedesinfektion muss durchgeführt werden (30sek.). Die FFP2 Maske darf erst außerhalb des Gebäudes abgesetzt werden.

Während des Besuches ist die Vertraulichkeit zu gewährleisten.

Getränke und Speisen dürfen während des Besuchs weder serviert noch eingenommen werden. Nach jedem Besuch werden die Flächen der Besuchsplätze desinfiziert.

Falls in einer Wohngemeinschaft eine SARS-CoV-2-Infektion auftritt, wird in Absprache mit der zuständigen WTG-Behörde ein absolutes Besuchsverbot ausgesprochen. Zum aktuellen Zeitpunkt sehen wir von einem Besuchsverbot ab, appellieren jedoch an die Angehörigen ihre Besuche einzuschränken. Diesbezüglich sind Ausnahmeregelungen mit der zuständigen WTG-Behörde abzustimmen.

Wann kann kein Besuch in der Wohngemeinschaft stattfinden?

Trotz genereller Zulässigkeit der Besuche, behalten wir uns vor, in Einzelfällen oder auch grundsätzlich das Besuchsrecht nach vorheriger Absprache mit der WTG-Kreisbehörde sowie dem Gesundheitsamt zu untersagen. Es dürfen keine Besuche stattfinden, wenn:

  • In der Wohngemeinschaft bei Patienten oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde.
  • In der Wohngemeinschaft keine ausreichende Schutzausrüstung vorhanden ist, um auch Besucher,
  • die keine eigenen Schutzmaterialien mitbringen, angemessen auszustatten.
  • Die jeweiligen Patienten aus Sicherheitsgründen Besuche ablehnen.
  • auf Grund von Personalmangel (auch durch Fremdhilfe) das Besuchermanagement hinsichtlich Hygieneeinweisung und PoC- Testungen nicht gewährleistet werden kann.
  • Werden bei Beschäftigten oder Besucherinnen und Besuchern Symptome einer SARS-CoV-2- Infektion festgestellt oder verweigern sie eine Mitwirkung am Kurzscreening, ist ihnen der Zutritt zur Einrichtung zu verweigern; ausgenommen sind die Begleitung Sterbender und Beschäftigte mit nur leichten Symptomen, bei denen mittels eines negativen Coronatests eine Infektion ausgeschlossen wurde. Bei Patienten und Beschäftigten ist nach der Feststellung von Symptomen umgehend ein Selbst- oder Schnelltest durchzuführen.

Darüber hinaus kann die verantwortliche Pflegefachkraft jegliche Besuche untersagen, wenn sie eine Umsetzung der Auflagen und Regelungen aus Gründen des Infektionsschutzes nicht für möglich hält. In diesem Fall teilen wir dies der zuständigen WTG-Behörde mit und werden unsere Entscheidung jeweils nach Ablauf von zwei Wochen neu begründen.

5.12.5 Schutzmaßnahmen in Bezug auf das Personal

Das Personal unserer Wohngemeinschaften muss vor jedem Dienstantritt ein Kurzscreening inklusive Temperaturmessung mittels Stirnthermometer durchführen, um sicherzustellen, dass diese auch symptomfrei sind. Die Kurzscreenings werden im Anschluss von der verantwortlichen Pflegefachkraft überprüft. Die Mitarbeiter sind verpflichtet ausschließlich FFP2- Masken zu tragen.

Die Mitarbeiter werden alle 2 – 3 Tage getestet, insofern dieses ein Arbeitstag ist. Der Mitarbeiter selbst ist verantwortlich für die Planung und Durchführung der Testung und hat sich hierzu mit seiner verantwortlichen Pflegefachkraft/ deren Stellvertretung abzusprechen.  Hat ein Mitarbeiter frei, so ist er verpflichtet sich am 1. Arbeitstag testen zu lassen. Zu welchem Zeitpunkt der Test durchgeführt wird, ist nicht bestimmt da die Mitarbeiter nur geschützten Kontakt zu Patienten oder Mitarbeitern haben (FFP2 Maske). Der Nachtdienst sollte einen Tag vor dem Nachtwochenblock möglichst das erste Mal getestet werden.

5.12.6. weitere Maßnahmen laut der CoronaAVEinrichtungen Stand 12.03.2021

Interne Veranstaltungen sind nach der Coronaschutzverordnung bis auf Weiteres untersagt.

Für Veranstaltungen in der Einrichtung gelten die Regelungen der Coronaschutzverordnung. Danach sind interne Veranstaltungen, an denen neben den Patienten nur Beschäftigte der Einrichtungen und direkte Angehörige sowie die für die Programm Gestaltung erforderlichen Personen teilnehmen, zulässig. Öffentliche Veranstaltungen bleiben bis auf Weiteres untersagt.

Besucherinnen und Besucher haben zu allen anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten; dies gilt nicht gegenüber besuchten Personen, die über einen vollständigen Corona-Impfschutz verfügen, oder gegenüber den Personen, die mindestens eine medizinische Maske tragen.

Patienten, die den Quarantänepflichten nach § 12 ff. der CoronaTest-und-Quarantäneverordnung unterliegen, sind nach den Empfehlungen des Robert Kochinstituts getrennt von den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegeeinrichtung unterzubringen, zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Die isolierte Versorgung erfolgt in der Regel in vorhandenen Einzelzimmern der Einrichtung. Bei der Anwendung der Quarantänevorschriften gelten die Bewohnerinnen und Bewohner nicht automatisch als Haushaltsangehörige, so dass eine Quarantänepflicht als Kontaktperson nur für Kontaktpersonen 1. Grades nach den RKI-Richtlinien eintritt.

5.12.7 externe Dienstleister

Dienstleistungen wie Arztvisiten, Physiotherapie, Ergotherapie, orthopädische Schuhmacher, Optiker, Hörgeräteakustiker sowie medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleitungen sind gestattet.

Bei den ausnahmsweise zulässigen Handwerks- und Dienstleistungen ist neben

strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst

kontaktarme Erbringung zu achten.

Außerdem sind die folgenden Handwerker- und Dienstleistungen unter Beachtung der in der festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig:

  1. Friseurleistungen
  2. Fußpflege.

Zugelassen werden auch Besuche die aus Rechtsgründen erforderlich sind.

Für die externen Dienstleister gelten die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen gleichermaßen wie für alle anderen Besucher auch.

Dienstleistungen von Providern (z.B. ResMed, GHD, Sanimed etc.) sind auf ein Minimum zu reduzieren. Bestellungen sollen automatisch erfolgen, das heißt, es werden monatlich die gleichen Materialien geliefert. Sollte weniger oder mehr Material benötigt werden, so hat die Fachbereichsleitung Kontakt zu dem jeweiligen Provider aufzunehmen. Sind Wundbegutachtungen durch Provider notwendig, sind die o.g. Hygienemaßnahmen sowie ein Abstand von 1,5m vom Patienten einzuhalten.  Die Begutachtung von Wunden im vorderen oberen Bereich (Kopf und Oberkörper) sind nur mit einem Mund-Nasenschutz sowie einem zusätzlichen Schutz-Visier gestattet.

Auf Grund der aktuellen Lage wird Jeder, der die Wohngemeinschaft betreten möchte mittels PoC- Test getestet. Hierzu ist vorab Kontakt mit der stellv. bzw. verantwortlichen Pflegefachkraft zwecks Terminabsprache aufzunehmen. Derzeitig wird ohne Testung mittels PoC kein Einlass gewährt.

5.12.8 Gültigkeit

In-Kraft-Treten, Außerkrafttreten und Vollziehbarkeit

  • Die vorstehenden Anordnungen treten am Tag nach der Bekanntmachung in Kraft und sind sofort vollziehbar. Die Allgemeinverfügung tritt am 25. April 2021 außer Kraft.
  • Mit dem Inkrafttreten dieser Allgemeinverfügung werden die Allgemeinverfügung zum Schutz von Pflegeeinrichtungen vor dem Eintrag von SARS-CoV-2-Viren unter Berücksichtigung des Rechts auf Teilhabe und sozialer Kontakte der pflegebedürftigen Menschen (CoronaAVPflegeundBesuche) und die Allgemeinverfügung zum Schutz von Menschen mit Behinderungen und Personen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Eingliederungshilfe und Einrichtungen der Sozialhilfe vor dem Eintrag von SARS-CoV-2-Viren unter Berücksichtigung des Rechts auf soziale Teilhabe (CoronaAVEGHSozH) aufgehoben.

Dieses Besuchskonzept wird den Angehörigen gegenüber kommuniziert und ist anhand von Aushängen an der Haupteingangstür ersichtlich. Ein Ende der Auflagen für die Besuche ist in der aktuellen Situation nicht absehbar.